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Getreidereifung Mittlerweile ist die Reifung der Getreide in vollem Gange. Im Marchfeld hat die Wintergerste schon das Stadium der Vollreife erreicht. Das bedeutet, dass die Pflanzen nicht mehr wachsen und die Getreidekörner ihre endgültige Größe erreicht haben. Für eine Ernte mit dem Mähdrescher müssen die Pflanzen noch bis zur Totreife stehen gelassen werden. Die Pflanze ist dann komplett ausgetrocknet und das Korn kann leicht heraus gedroschen werden. Lindenblüten Nachdem schon einige Linden in voller Blüte stehen, ist es höchste Zeit eine kleine Hilfestellung zur Unterscheidung der bei uns häufigsten Lindenarten zu geben.
Die Winterlinde (Tilia cordata) hat meistens zwei Haupttriebe und relativ kleine, dunkle Blätter, auf deren Unterseite die Trichome (Härchen) in den Achseln der Blattnervatur bräunlich und nicht weiß sind. (Bild) Die Blüte mit 5-7-endigen Trugdolden findet Juni-Juli statt.
Die Sommerlinde (Tilia platyphyllos) dagegen besitzt meistens nur einen Haupttrieb, hat größere weiche Blätter bei der die Achselbärte auf der Blattunterseite weiß (Bild) und blüht früher als die Winterlinde mit 2-5 Blüten an einem Blütenstand.
Die Holländische Linde (Tilia × europaea auch Tilia × intermedia oder Tilia × vulgaris) ist ein fruchtbarer Bastard der aus Sommer- und Winterlinde entstand. Da alle Arten untereinander fortpflanzungsfähig sind, ist es sehr schwer den genauen Verwandtschaftsgrad festzustellen. Am ehesten kann wieder mit Hilfe der Achselhärchen unterschieden werden, die bei dieser Art gelblich-weiß sind.
Die Blätter der Amerikanischen Linde (Tilia americana) können bis zu 25 cm groß werden. Sie sind auf beiden Seiten gleich und haben keine Behaarung.
Bei der Silber-Linde (Tilia tomentosa) ist die Blattoberseite dunkelgrün und die Blattunterseite deutlich heller und silbrig behaart. Mit Juli-August ist sie die letzte Linde die bei uns blüht.
Als letzter Vertreter soll die Krim-Linde (Tilia × euchlora) genannt werden. Dieser Baum ist an seinen deutlich durchhängenden Ästen und der stark glänzenden Blattoberseite gut zu erkennen.
Nach dem Regen kommen die Pollen Nach dem Ende des langen Regens wird die Pollenbelastung wieder steigen. Es blühen viele Wintergetreidesorten und Wiesengräser, beim Sommerhafer hat in Ostösterreich das Rispenschieben eingesetzt. Der Beginn der Blüte der Winterlinde (Tilia cordata) ist in Ost- und Südostösterreich mit nächster Woche zu erwarten. siehe Blühprognose Vollfrühling Entsprechend der Einteilung des Jahres nach phänologischen Kriterien, ist der Vollfrühling in weiten Teilen Österreichs eingekehrt. Zum Vollfrühlung zählt man nach einer Einteilung von F. Schnelle (1955) die Blüte einiger Bäume wie zum Beispiel der Rosskastanie und der Vogelbeere (siehe Bild), das Ährenschieben von Wintergetreide und die Blattentfaltung der Weinrebe. meteopics meteoPICS ist ein Sparkling Science Projekt des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung und der ZAMG. Es schließt die Lücke zwischen WissenschaftlerInnen, SchülerInnen und dem breitem Publikum. Bilder von interessanten Wettersituationen werden Wissenschaft und Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auch Fotos von phänologischen Ereignissen sind willkommen.
23.02.2010 - Die Pollensaison beginnt demnächst auch in Österreich Nach den an der ZAMG berechneten Temperatursummenmodellen (http://zacost.zamg.ac.at/phaeno_portal/phaenologieprognosen.html) ist der Frühling in den westlichen und südlichen Teilen Europas bereits eingezogen. Auch bei uns sind in den nächsten Tagen laut ECMWF Prognosen in den tieferen Lagen frühlingshafte Temperaturen mit Tagesmaxima bis über 10°C zu erwarten. Damit wird die Entwicklung der Pollenorgane vorangetrieben und bei relativ warmen und trockenem Wetter können dann erste Pollen von Hasel und Erle freigesetzt werden http://www.zamg.ac.at/pollenflug/ und http://www.pollenwarndienst.at/). Das oben erwähnte Temperatursummenmodell wird mit ECMWF Temperaturdaten gespeist und berechnet auf Grundlage von historischen phänologischen Beobachtungen täglich die räumliche Verteilung der Eintrittswahrscheinlichkeit von 14 ausgewählten Blühphasen über Mitteleuropa. Gemeinsam mit Rückwärtstrajektorien, welche die Herkunft der Luftmassen anzeigen, unterstützen die Blühbeginnkarten die Pollenvorhersage.
Phenological Research, Methods for Environmental and Climate Change Analysis Hudson, Irene L.; Keatley, Marie R. (Eds.) 2010, XIV, 522 p. 8 illus. in color., Hardcover ISBN: 978-90-481-3334-5 ist im Springer Verlag erschienen. Das Buch beschäftigt sich mit den Arbeitsmethoden in der Phänologie. Die Beiträge von vielen PhänologInnen schließen eine Lücke in der aktuellen biologischen Literatur. Sie beleuchten kritisch die derzeit aktuellen Methoden, die in der Phänologie angewendet werden, zeigen aber auch neue, zukunftsorientierte Arbeitsweisen auf. Das Buch stellt der Lesergemeinde sowohl die theoretische Basis als auch deren (mögliche) Anwendungen in der Phänologie vor und ist eine wertvolle Wissens-Quelle für StudentInnen und WissenschaftlerInnen in den Bereichen Ökologie und Climate Change es ist aber auch nützliche Referenz für Praktiker aus einem weiten Spektrums wie dem Forstwesen, Fischerei, Gesundheitswesen, Landwirtschaft und dem Management von natürliche Ressourcen. Die ZAMG trägt mit dem Kapitel "Global Framework for data collection – data bases, data availability, future networks, online databases" von Elisabeth Koch zu diesem Buch bei.
Expressfrühling Nachdem vegetationstechnisch lange Zeit nichts von Frühling zu sehen war, überschlug sich die Natur in den letzten zwei Wochen beinahe. Die früh blühenden Zwiebelgeophyten verblühen gerade erst, auch an der Forsythie sind noch Blüten und schon begann die Apfelblüte vor ca. einer Woche. Eiche, Ahorn und Birke stehen im Laub das nur noch voll auswachsen muss. Erstfrühling und Vollfrühling sind sozusagen miteinander verschmolzen und sehr kurz. Flieder und Rosskastanie beginnen auch schon mit der Blüte. Der phänologische Frühsommer steht also vor der Tür und wir warten auf den schwarzen Holler und die Linde. Dateneingabe schreitet voran Viele phänologische Daten liegen noch nicht in digitaler Form vor und können deshalb nur schwer ausgewertet werden. Deshalb arbeitet die ZAMG-Gruppe Phänologie daran, dass auch die alten Datensätze digitalisiert und von Ihnen online abgerufen werden können. Endlich ist es soweit, dass zumindest die wichtigsten Beobachtungsreihen (mehr als 5 Jahre) von Niederösterreich eingegeben sind. Viel Spaß beim schmökern in den Daten der vergangenen Jahre. Tierphänologie - Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst Aus dem Phänologie-Journal des DWD, Ausgabe Dezember 2008
"Pflanzenphänologische Daten werden vom Deutschen Wetterdienst (DWD) seit 1951 archiviert, historische Aufzeichnungen reichen sogar bis 1530 zurück. An der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien (ZAMG) wird seit 1852 ein phänologisches Messnetz betrieben. In den ersten 100 Jahren kam es noch zu einigen Unterbrechungen, aber seit 1951 werden kontinuierlich pflanzen- und tierphänologische Beobachtungen erfasst. Tierphänologie wird vom DWD bisher nicht betrieben. Seit 2005 können aber Beobachter des DWD auf freiwilliger Basis am österreichischen Tierbeobachtungsprogramm der ZAMG teilnehmen. Um die Daten optimal nutzen und wissenschaftlich auswerten zu können werden die Beobachtungen seit kurzem in einer eigenen Datenbank gespeichert. Längerfristig besteht darüber auch die Möglichkeit, die Daten für die Teilnehmer und interessierte Personen direkt zugänglich zu machen."
Zum gesamten eingereichten Artikel Zu den Daten und interaktiven Karten
BACCHUS in den Medien Aus dem "profil" Nr. 39/08 vom 22.09.2008
Wetter und Weinlese
Klimaforschung. Die Weinlese erfolgt heutzutage im Durchschnitt um bis zu 20 Tage früher als vor der Klimaerwärmung, berichtet nun ein Forscherteam der Wiener Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) unter der Leitung von Elisabeth Koch. Weinblüte, Weinreife, Lesezeit, Weinertrag, Weinqualität und Weinpreis sind Faktoren, die sich in den Klimadaten der vergangenen Jahrhunderte oft verblüffend gut widerspiegeln. In einem seit Dezember 2007 laufenden und voraussichtlich im diesjährigen November abgeschlossenen Forschungsprojekt mit der Bezeichnung "Bacchus" werden anhand alter Chroniken Wetter- und Weindaten vom Jahr 1500 bis heute erhoben, und es wird versucht, anhand dieser Datensammlung die Entwicklung des Weinbaus im Lichte der klimatischen Veränderungen nachzuzeichnen. Bekanntlich war es im 17. Jahrhundert in Europa deutlich kälter als heute - die Klimatologen sprechen vom so genannten Maunder-Minimum am Höhepunkt der "kleinen Eiszeit" (1645 bis 1715), als die Sonnenaktivität besonders gering war, sodass es in weiten Teilen Europas zu Ernteausfällen und zu Hungersnöten kam. Der Wiener Wein war in dieser Periode zeitweilig so sauer, dass die Wiener vom Wein- auf den Bierkonsum umstiegen. In Sammlungen alter Chroniken wie der im 19. Jahrhundert herausgegebenen "Monumenta Germaniae Historica" und in historischen Originalquellen des Stifts Klosterneuburg fand die ZAMG-Historikerin Christa Hammerl genaue Aufzeichnungen über Witterung und Weinbau. Für das Jahr 1667 zum Beispiel meldet die Klosterneuburger Chronik "nasser Sommer, saurer Wein". Bei der Weinlese zu Leopoldi (15. November) habe es "grosser Schnee gehabt, und selber auch bliben ein Zeitlang, hat man die Weinbör aus dem Schnee herauskratzen müssen", heißt es wörtlich in der Chronik.
Neu im Beobachtungsprogramm Blühbeginn von Ragweed Achtung!! neu im Beobachtungsprogramm Blühbeginn von Ragweed!! Eine genaue Beschreibung finden sie hier (PDF-Datei, 280 kB) bzw. im Erfassungsbogen-Hilfefenster und auf der Webpage des Österreichischen Pollenwarndienstes.
20.06.2008 Beginn der Getreideernte Im Nordburgenland und im Marchfeld hat die Ernte der Wintergerste begonnen. Gegenüber dem Vorjahr ist dieser Termin etwa zwei bis drei Wochen verspätet, entspricht aber damit dem langjährigen Durchschnitt.
BACCHUS BACCHUS (das Acronym für KlosterneuBurg wine And Climate CHange in Lower AUStria) ist ein internes Projekt der ZAMG mit der zentralen Fragestellung, in welche Perspektive die beobachteten phänologischen Trends der letzten Jahrzehnte durch zusätzliche phänologische Information aus historischem Quellenmaterial gerückt werden. In fast allen Weinbauorten und vor allem in Klöstern,die großen Weingartenbesitz hatten, gibt es entsprechende Quellen, die nur zum geringen Teil aufgearbeitet vorliegen. BACCHUS untersucht in einem zeitlichen und räumlichen Fenster (1500 bis heute) die Originalquellen des Stiftes Klosterneuburg und verknüpft sie mit den von F. Lauscher gesammelten Weinlesedaten des Wiener Bürgerspitals. Mit Hilfe von statistischen Methoden werden die historischen Daten in eine klimatologisch interpretierbare Form transformiert und können dann mit Ergebnissen aus anderen Quellen (z.B. HISTALP) korreliert werden. Die Abbildung zeigt die Weinlesendaten von Burgund und vom Schweizer Mittelland ab dem Mittelalter bis heute im Vergleich zur Klosterneuburger und Wiener Reihe. Im Jahr 2003 war der früheste Weinlesebeginn der letzten 500 Jahre. Das Projekt startete im Dezember 2007 Projektende ist Oktober 2008 AUFRUF an alle BeobachterInnen in Weinbaugebieten: wir haben große Probleme verläßliche (wenn möglich sortenspezifische) Weinlesedaten der "Neuzeit" zu sammeln. Bitte nehmen sie die Weinrebe in ihr Beobachtungsprogramm auf!
20.3.2008 Marillenblüte und Frost Die Marille blüht bereits verbreitet und es gibt Frost: am 20.3.2008 lagen die Tiefsttemperaturen im Weinviertel zwischen -4°C und +1°C, in der Wachau bei -3°C (die Messstellen der ZAMG befinden sich allerdings nicht in den begünstigten Hanglagen), an der Thermenlinie zwischen -1°C und +1°C und im nördlichen Burgenland um 0°C. Damit scheint die Marillenernte 2008 zumindest gefährdet. Die Prognose für die nächsten Tage verspricht zwar keine wesentliche Erwärmung, die Morgenfrostgefahr scheint aber zumindest vorerst einmal durch starke Bewölkung gebannt zu sein.
Der Frühling 2008 beginnt ..die ersten Haselsträucher blühen. Leider kann sich nicht jeder darüber freuen, denn damit wird auch die heurige Pollensaison eingeläutet.
Phänologischer Überblick 2007 Mit dem Fallen der letzten Blätter neigt sich das Vegetationsjahr 2007 seinem Ende entgegen.
Fotogalerie eröffnet Für registrierte fotobegeisterte Mitglieder ist es ab sofort möglich, phänologisch interessante Bilder in die Fotogalerie aufzuladen und damit einem weiten Kreis zugänglich zu machen. Die Fotos dürfen eine Größe von 400KB nicht überschreiten (sonst würde das Anschauen zu lange dauern). Die Formate sind *jpg, *jpeg, *bmp und *gif Wir bitten um eifrige Nutzung! Juni: was jetzt beobachtet werden kann Die Wintergerste hat im nördlichen Burgenland und im Marchfeld das Stadium der Vollreife erreicht und die Ernte hat bereits begonnen. In Obersiebenbrunn, von wo eine 21 jährige Messreihe vorliegt, ist der 8. Juni 2007, der 159. Tag des Jahres, der früheste jemals seit 1987 beobachtete Termin der Vollreife. Der Abstand zwischen dem spätesten und dem frühesten Termin beträgt ein Monat. Die Winterlinde blüht, ebenso der Wein und die ersten, späteren Kirschen werden reif.
Was jetzt beobachtet werden kann Die Robinien stehen in voller Blüte, das Wintergetreide hat zu blühen begonnen, die Maikirschen werden reif: damit ist der phänologische Frühsommer eingetreten. (um Eingabefehlern vorzubeugen: Aussaat und Aufgang von Wintergetreide und Raps, was im Herbst 2007 erfolgen wird, ist ebenfalls im "Beobachtungsformular" 2007 einzutragen!) Die Dateneingabe von Beobachtungen ab 1.1.2007 ist möglich. Falls Sie ältere Beobachtungsdaten besitzen und KEIN/E "alte/r" ZAMG Phänologiebeobachter/In sind, müssten Sie gegebenenfalls ihre Beobachtungen vor 2007 in Papierform an die ZAMG schicken, damit wir sie digitalisiern und in das Web-Portal einbauen können. Danke für Ihre Mitarbeit
Mitgliederforum Im Mitgliederbereich ist vor kurzem das Mitgliederforum eröffnet worden und steht für alle registrierten Beobachter zum Meinungsaustausch zur Verfügung.
Der vielerorts wärmste, sonnigste ... aber auch sehr trockene April 2007 (NEWS) hinterläßt seine Spuren nicht nur in den Messdaten sondern auch in der Vegetationsentwicklung. In den alpinen Gebieten hat sich ein Vegetationsvorsprung von etwa 3 bis 4 Wochen (Beispiel Vandans, Tamsweg) herausgebildet, Ostösterreich ist mit nur 2 bis 3 Wochen Vorsprung gegenüber dem Mittel leicht ins "Hintertreffen" geraten.
Erste Maikäfer Die ersten Maikäfer sind unterwegs. Im Bild ein Prachtexemplar aus dem Marchfeld. Ein Projekt der Österreichischen Akademie der Wissenschaften CLIMPHEN, dessen Leiter Helfried Scheifinger (ZAMG) ist, beschäftigt sich unter anderem gerade mit der Phänologie des ersten Maikäferfluges in Österreich.
Schwarzer Holunder Der Schwarze Holunder, der zur Familie der Geißblattgewächse gehört, ist weitverbreitet. Die annähernd 40 Arten der Gattung Holunder sind fast auf der ganzen Erde zu finden. In Österreich kommen 3 Arten wild vor, davon ist der zu beobachtende Schwarze Holunder die häufigste und tritt in den Alpen bis etwa 1500m auf.
Klimaschutzpreis der Österreichischen Hagelversicherung Das Phänologie WEB- PORTAL der ZAMG hat den Klimaschutzpreis der Österreichischen Hagelversicherung in der Kategorie Wissenschaft erhalten. Dies war nur durch Ihre Mitarbeit, sehr geehrte Beobachter und Beobachterinnen möglich wofür wir uns hier recht herzlich bedanken und Sie in Einem ersuchen, dass sie weiterhin Ihre Beobachtungsdaten in das Web-Portal einspeisen. Nur durch (möglichst) viele aktuelle Beobachtungen können die Auswirkungen des Klimawandels auf die Tier- und Pflanzenwelt sichtbar gemacht werden.
Kirschblüte in Japan Auch in Japan besteht nach einem milden Winter ein deutlicher Vegetationsvorsprung. Die Kirschbüte wird etwa zwei Wochen früher als normal erwartet. Die älteste phänologische Beobachtungsreihe reicht bis zum Jahr 705 zurück: die Kirschblüte in Kyoto. Die Kirschblüte gilt in Japan seit je her als Symbol des wieder erwachenden Lebens und hat für die ganze Nation große Bedeutung. Die Abbildung zeigt die Beobachtungsdaten der Kirschblüte in Kyoto ab 705, die grün ausgezogene Kurve stellt ein gleitendes Mittel dar (Mittelungsperiode 50 Jahre). Eine Häufung von frühen Beobachtungsdaten wie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kam in den letzten 1300 Jahren nicht vor.
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